3 Social Media Ziele, die du für dein Unternehmen festlegen kannst (und wie du sie im Auge behält)

Die eigene Marke auf Social Media Kanäle bringen ist nicht schwer, aber weißt du, warum du online bist und was du dort erreichen willst? Die Festlegung von Zielen für seine öffentlichen Auftritte wird nämlich oft vergessen, obwohl eine festgelegte Strategie einem bei der Erstellung von Inhalten behilflich sein kann.

Sich Ziele zu setzen, ist eine großartige Möglichkeit, auf dem richtigen Weg zu bleiben und aus Ergebnissen die richtigen Schlüsse zu ziehen. In diesem Blog-Beitrag zeige ich dir heute 3 einfache Social Media Ziele, die du für dein Unternehmen setzen solltest und wie du deinen Erfolg mit ihnen verfolgen kannst.

1. Steigerung der Markenbekanntheit

Laut Buffer-Studie (2016) ist für Unternehmen die Steigerung der Markenbekanntheit der Hauptgrund, warum sie mit ihrem Unternehmen auf Social Media Kanälen unterwegs sind. Dies macht auch durchaus Sinn, denn die meisten Unternehmen wollen neue Kunden erreichen und die aktuellen Kunden mit Neuigkeiten informieren, um so den Umsatz steigern.

Doch wie behält man hier den Überblick? Mit folgenden Metriken kannst du einen Einblick in deine Markenbekanntheit erhalten:

  • Reichweite: Je mehr Leute deine Beiträge sehen, umso besser. Wenn du also bei deinen Beiträge siehst, dass sie sehr gut ankommen, versuche sie mit anderen Inhalten zu wiederholen, um weiterhin gute Reichweiten zu bekommen.
  • Engagement: Je mehr Leute über deine Inhalte und deine Marke reden, diese mit ihren Freunden teilen, umso bekannter wirst du. Auch hier gilt es wieder gute Beiträge nachzubauen, um das Engagement weiter hoch zu halten. Inhalte mit viel Engagement werden nämlich auch von den Social Media Plattformen öfters ausgespielt, was wiederum die Reichweite steigert.
  • Fans: Die Follower-Zahlen sind zwar wichtig, man darf die Zahl jedoch nicht zu ernst nehmen. Es ist nämlich nicht wichtig möglichst viele Fans zu sammeln, sondern die richtigen. Denn nur diese setzen sich dann auch mit der Marke auseinander und interagieren mit deinen Inhalten. Dennoch sollte man die Zahl nicht aus den Augen lassen und sich deutliche Schwankungen genauer ansehen, um Gründe dafür zu erkennen.

Ziele

Fast alle Social Media Plattformen haben bereits gute Metriken eingebaut, die einem genügen Informationen liefern. So kannst du dir direkt deine Beiträge einzeln anschauen oder die Kanalentwicklung als Ganzes. Wenn du tiefer in die Materie eintauchen oder alle Zahlen an einem Ort gesammelt sehen willst, dann solltest du dir Drittanbieter-Tools, wie zum Beispiel Cyfe anschauen.

Natürlich kannst du deine Zahlen auch per Hand mit einem Excel-Sheet machen, wo man sich in regelmäßigen Abständen die wichtigsten Key-Zahlen einträgt, um diese selbst nach eigenen Bedürfnissen auswerten zu können.

2. Steigerung des Engagements

Für mich als Social Media Manager sind die Engagements Zahlen die wichtigste Key-Metrik. Denn die ganze Arbeit, die man in Postings, Bilder und Videos investiert, zahlt sich nur aus, wenn auch jemand damit interagiert. So kannst du durch die Analyse der Interaktionen auch nachverfolgen, ob du die richtigen Zielgruppen für dich erreichst und mit deinen Inhalten begeistern kannst.
Ziele

  • Homepage-Traffic: Traffic ist ein guter Weg um das Engagement deiner Fans und Follower zu messen. Du kannst so sehen, ob die Links, die du gepostet hast, Interesse wecken und welche Inhalte in weitere Folge dann auf deiner Homepage angesehen werden. Ich empfehler hier Tools, wie Google Analytics, um mehr über deine Homepage-Besucher zu erfahren, wie die durchschnittlichen Aufenthaltszeiten bei bestimmten Artikeln oder Produkten. Mit der Bouncing-Rate kannst du herausfinden, ob deine Inhalte gelesen werden oder ob du falsche Erwartungen geweckt hast und du kannst auch herausfinden, bei welchen Inhalten, du am Ende deine Leser verloren hast. Dies gibt dir die Möglichkeit, deine Postings auf den Social Media Kanälen anzupassen und die richtigen Inhalte auszuspielen.
  • Klicks: Nicht jede Social-Media-Plattform misst deine Links-Klicks mit. Um diese dennoch messen zu können, bieten sich Link-Kürzer, wie zum Beispiel bit.ly an. Lerne aus diesen Zahlen, mit welchen Inhalten und Aussagen du deine Fans am besten zum Klicken motivieren kannst.
  • Interaktionen:  Behalte immer die Gesamtzahl der Interaktionen im Blick und versuche diese mit guten Inhalten zu verbessern. Wenn deine Fans deine Inhalte teilen, bringt dir dies kostenlose Werbung.

3. Erzeugung neuer Leads

Social Media bietet sich sehr gut an einerseits Leads und andererseits E-Mail-Listen von potentiellen Kunden zu geniereren. Mit den richtigen Inhalten kannst du Aufmerksamkeit für deine Produkte und Dienstleistungen wecken und diese direkt verkaufen. Denn je mehr Leads und Interessenten du erreichst, umso größer stehen deine Chancen Geld zu verdienen.

Ziele

  • Downloads: Schau dir an, wie häufig Inhalte von dir heruntergeladen werden und setze dir als Ziel die Downloads deiner White-Paper, Kataloge zu steigern.
  • Teilnahmen: Wie viele Personen haben an deinen letzten Veranstaltungen teilgenommen? Bei deinem letzten Gewinnspiel teilgenommen? Setz dir als Ziel möglichst viele Fans zu motivieren an deinen Aktionen teilzunehmen.
  • Informationen: Wieviele Personen haben dich über Social Media kontaktiert? Wieviele Kundendaten für Aquise-Aktionen konntest du sammeln? Versuch diese Zahl konstant zu steigern.

Und jetzt genug geschrieben. Setz’ dich hin und überleg dir deine eigenen Ziele für deine Social Media Kanäle.

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